Ausstellung: “Künstler von hier…” 27.8.-12.9.2021 | Kulturhalle am Pferdemarkt

Die Corona-Pandemie hat die gesamte Kulturbranche in Oldenburg nachhaltig negativ beeinflusst. Daher bietet das Projekt „Künstler von Hier…“ Oldenburger Künstler*innen eine Plattform, auf der sie sich und ihre Werke präsentieren und die Vielfalt des regionalen Kulturangebots sichtbar machen können.

Insgesamt 45 Künstler*innen aus den Sparten Bildende und Darstellende Kunst präsentieren stellvertretend für die vielfältige Kulturbranche Oldenburgs Beispiele aus Malerei, Fotografie, Illustration, Textilkunst und Bildhauerei.Die Ausstellung wird von einem bunten Eventprogramm begleitet, das auch musikalisch keine Wünsche offen lässt: Retro Soul, Jazz, Motown, Funk, Performance, Chanson oder Rockmusik für Kinder – um nur einige Beispiele aus der umfangreichen Musikpalette zu nennen, sorgen für einen unvergesslichen Hörgenuss.

Mit diesem Projekt sollen alle Aussteller*innen auch finanziell unterstützt werden. Daher ist die Veranstaltung mit einem Spendenaufruf verknüpft – d.h. alle Einnahmen und Spenden kommen den Teilnehmer*innen zugute!

SPENDENKONTO: Landessparkasse zu Oldenburg
BIC: SLZODE22XXX
IBAN: DE26 2805 0100 0092 5737 65
Stichwort: Künstler von hier

Für weitere Informationen schreibt eine Mail an: info@künstler-von-hier.de
oder schaut auf der Website künstler-von-hier.de vorbei

Bedarfserhebung – RAUM für Kreative in OLdenburg

Wie auch von uns bereits im März im Kulturausschuss von der Verwaltung eingefordert, führen The hidden Art Project und das Institut für Verknüpfung aktuell auf www.bedarfsanalyse.art eine Umfrage durch.

Auf https://www.surveymonkey.de/r/3JHJHYC könnt ihr teilnehmen, um damit eine Analyse zu ermöglichen, wo Kreative in Oldenburg Raum benötigen.

Teilnahme und Verbreitung absolut erwünscht!
Eure Kulturgesichter0441

klausurtagung vnkk

1. Treffen den Verband der niedersächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft in Oldenburg Oldenburger Kultur- und Kreativwirtschaft empfängt niedersächsische Mitglieder.  Am 9. und 10. Juli 2021 traf sich der neue Verband der niedersächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft (VNKK) auf Einladung der Oldenburger Mitglieder: Kreativwirtschaftsnetzwerk cre8oldenburg, Kulturgesichter0441 und Creative Mass zu einer Klausurtagung. Neben der Planung einer digitalen Jahrestagung im Winter ging es dabei in Oldenburg zentral um die Frage, in welchem Maße die Interessen der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Wahlprogrammen der Parteien berücksichtigt sind, die 2021 zu den Kommunal- und Bundestagswahlen und 2022 zur Landtagswahl antreten.   

Beim ersten Klausurtreffen des im Mai gegründeten VNKK in Oldenburg beschäftigten sich die aus ganz Niedersachsen angereisten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener regionaler Netzwerke und Einzelakteure mit kommenden Maßnahmen und Projekte.  

Dazu gehörte u. a. die Planung und Vorbereitung einer Jahrestagung im Winter 2021, zu der alle Regional-Netzwerke, bestehende Verbände aus Wirtschaft und Kultur, sowie Vertreter aus der Verwaltung und Politik eingeladen werden sollen, deren Arbeit und Interessen die Belange der Kultur- und Kreativwirtschaft berühren. Ziel der Jahrestagung ist eine Intensivierung und Vernetzung der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure aus urbanen und ländlichen Räumen Niedersachsens.  

Zu den wichtigsten Fragestellungen der Klausurtagung gehörte darüber hinaus, inwiefern sich die Interessen der Kultur- und Kreativwirtschaft als volkswirtschaftlich drittgrößter Branche mit ihrer ausgewiesenen Bedeutung für zukunftsorientierte und innovative Prozesse in den bestehenden Wahlprogrammen der Parteien wiederfinden. Neben den veröffentlichten Programmen für die Kommunal- und Bundestagswahlen im September galt das Interesse dabei auch den noch nicht veröffentlichten Programmen der Parteien zur niedersächsischen Landtagswahl 2022.   

Nicht zuletzt wurde auch die Website www.vnkk.de konzeptioniert, mit der sich der Landesverband künftig präsentieren wird.   

Das Rahmenprogramm wurde von den Oldenburger Netzwerken der Kultur- und Kreativwirtschaft gestaltet und begleitet. Dabei konnten die aus Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Göttingen angereisten Verbandsvertreterinnen und Vertretern eine Reihe spannender Projekte und Orte der Kultur- und Kreativszene in Oldenburg besuchen und mit lokalen Akteurinnen und Akteuren über Gelungenes und Herausforderungen sprechen und spannende Impulse für ihre eigene Arbeit in ihren jeweiligen Heimatstädten mitzunehmen.

Klappstuhltage

Neues Kulturprogramm „Klappstuhltage“ geht an den Start

Mit den Klappstuhltagen soll der Sommer in Oldenburg in diesem Jahr ein neues kulturelles Level erreichen. Möglich wird das auch durch eine Bundesförderung in Höhe von fast 500.000 Euro.

Sommer. Musik. Konzerte. Performance. Kunst. Kultur.

17. Juni bis 25. September 2021

Hier kommen die Oldenburger Klappstuhltage. Ein buntes Treiben, tolle Konzerte, vielfältiges Kulturangebot für Groß und Klein und jede Menge Freudentaumel über 3 Monate in der ganzen Stadt.

Das wird unser Sommer!

www.klappstuhltage.de

UMBAUBAR

Wir sind fassungslos. In einer Zeit, in der alle Kulturstätten ums Überleben kämpfen, dennoch mit kreativen Ideen stets mehr zusammenarbeiten und dafür Sorge tragen, dass es nun bald weitergeht, gibt es Menschen in dieser Stadt, die dies auf so eine zerstörerischen Art untergraben.
Wir können uns nicht vorstellen, dass den Brandstiftern auch nur ansatzweise die Tragweite der Tat bewusst war – wenn wohl: um so heftiger!

Wir sind in Gedanken bei euch, liebe umBAUbar und eure Crew und rufen alle zur Unterstützung auf.

Eure Kulturgesichter0441

gründung vnkk

Am 11.05.2021 haben wir den Verband der niedersächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft (VNKK) gegründet.

Gemeinsam mit Partner*innen aus Oldenburg, Göttingen, Osnabrück, Braunschweig-Wolfsburg und dem Klubnetz wollen wir im engen Austausch mit der Landespolitik und -regierung die Interessen der niedersächsischen KKW vertreten, ihre Strukturen landesweit fördern und ihre Akteur*innen mit unterschiedlichen Angeboten unterstützen.

Kreativregion Stellwerk – Das Netzwerk Göttinger Kreativwirtschaft, cre8 oldenburg – Netzwerk der Oldenburger Kultur- und Kreativwirtschaft , Creative Mass Oldenburg, Initiative kulturgesichter0441, KlubNetz, Beate Lechler

Foto: Philipp Linss

v. l. n. r. Norbert Egdorf (Oldenburg), Christine Schmidt (Braunschweig), Ulrich Drees (Göttingen), Beate Lechler (Osnabrück), Christine Preitauer & Lukas Dotzauer (Hannover), David Lampe (KlubNetz Niedersachsen), Andreas Cichon (Braunschweig), Stephan Kaps (Hannover)

Maniac dance center

Tanzen ist ein Teil meiner Seele, es macht die Menschen glücklich und es macht mich glücklich. So sagt John Travolta.

Wir sagen, dass Tanz Liebe, Seelenfutter und Bestandteil unserer Kultur ist. Auch in Oldenburg.

Das Maniac Dance Center ist nicht nur eine Tanzschule, sondern eine Begegnungsstätte, eine Community. Natalie, Dennis & ihre Crew haben zu kämpfen durch den andauernden Lockdown.

Wenn ihr könnt, unterstützt ihre Crowdfunding-Kampagne. Fühlt euch gedrückt, haltet durch und achtet auf einander.

Eure Kulturgesichter0441

Oldenburger portal

Das Oldenburger Portal: Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft stellen sich jetzt gemeinsam auf einer Plattform vor. Seit ein paar Monaten arbeiten wir gemeinsam mit Creative Mass Oldenburg und »cre8 oldenburg« an einem gemeinsamen Projekt und jetzt ist es so weit:

https://oldenburger-portal.de/

„Wir als Kulturgesichter0441 freuen uns sehr auf die neue Webseite, die Kultur- und Kreativschaffenden aus allen Teilbranchen die Möglichkeit bietet, gemeinsam die Reichweite unsere Kulturlandschaft zu erweitern, sich selbst zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Creative Mass, cre8 und den Kulturgesichter0441 schaffen wir neue Synergien für Oldenburg.“

Wir sehen es als unser gemeinsames Ziel die Oldenburger Kunst, Kultur- und Veranstaltungsbranche und Kreativwirtschaft zu unterstützen und vernetzen. Trägt Euch ein und lasst uns wissen, was Ihr Euch noch wünscht auf unser gemeinsame Portal. Wir freuen uns auf Eurer Feedback!

Foto: Stephan Walzl

Einfach Kultur

Einfach Kultur ist ein absolutes Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn die richtigen Menschen mit verrückten Ideen zusammenkommen und nicht nur reden, sondern MACHEN! Im letzten Sommer waren wir als Gäste bei fast jeder Veranstaltung dabei und konnten Einfach Nicht Genug bekommen. Wir möchten uns bedanken für den tollen Sommer, die fantastischen Acts, die Atmosphäre, für das Gefühl lebendig zu sein, Hoffnung zu haben und sich auf den nächsten Tag zu freuen. Wir freuen uns wie Bolle auf Einfach Kultur 2021 und mögliche Kooperationen.

Holt euch alle ein Ticket und schaut euch die fantastische Doku von Kolja Zinngrebe an! Und Tipp für alle, die bei Einfach Kultur dabei waren und die Magie erlebt haben, vergesst die Taschentücher nicht!

https://www.einfach-kultur.de/

Benjamin ‘benni’ johl – backliner

Benjamin Johl hat ursprünglich eine Ausbildung zum Musikalienhändler gemacht. Er ist seit 25 Jahren Backliner und Stagemanager für Bands wie Peter Maffay und Tito & Tarantula und war mit weiteren Größen wie Leonard Cohen auf Tour.

Vor der Pandemie war er 180-280 Tage pro Jahr unterwegs und befindet sich nun, wie viele andere in der Branche seit einem Jahr in einem unfreiwilligen und unverschuldeten Berufsverbot. Nahezu ohne Einkommen.Wie viele Kollegen muss auch er seine Rücklagen aufbrauchen, die eigentlich für seine Rente gedacht waren.
Aus den meisten Hilfsprogrammen fällt Benni als Soloselbstständiger ebenso raus. Neben dem finanziellen Aspekt fehlt ihm sein altes Leben. Einen Beruf wie Backliner ist eher eine Berufung. Ein Job, der nicht nur Job ist, sondern mit Leib und Seele ausgeübt wird.

Seit einem Jahr steht die ganze Branche vor einer Ungewissheit, eine Unplanbarkeit, einer Perspektivlosigkeit. Was passiert, wenn der Lockdown sich in einer Endlosschleife fortführt? Der einzige Weg durch die Krise ist es für Benjamin so zu tun, als wäre jeder Tag ein Offday.

Wie auch Benjamin finden wir es an der Zeit lauter zu werden; Verwaltung und Politik müssen endlich die Augen öffnen und die Not ihrer Bürger und den Bedarf der Neudefinition von Kunst & Kultur sehen und danach handeln.
Wir alle in der Branche, aber auch darüber hinaus, müssen weiter gerade ausdenken und zusammenhalten. Und vorausschauen. Um als Kollektiv einen Neustart und eine Neuordnung unserer Branche zu verwirklichen, mit realistischen Bedingungen, einer gerechten Entlohnung und fairer Vergabe von Förderungen.

Lasst uns hieran gemeinsam arbeiten!
Bleibt gesund und fühlt euch gedrückt.

Eure Kulturgesichter0441